Kemuel

Kemuel Tabriskin ist keine unauffällige Gestalt als einer der Berührten und trotzdem scheint er auch für diese ungewöhnlich. Sein Haar ist am Scheitel golden, an den Seiten silbrig-weiß. Ungewöhnlich ist, dass sie ihm wie im Wasser um ihn fließen und meist abstehen, womit er gleich um einige Zentimeter größer wirkt als seine eigentlichen 1,93 Meter. Seine Augen schimmern in Bernstein. Bei genauerer Betrachtung sind sie von Bewegung erfüllt, feine Linien formen und lösen sich unentwegt in Schriften und Symbole. Seine Haut hat eine alabastergleiche Blässe an sich, die von einem leichten Blaustich durchzogen ist. Ihn scheint eine Aura von Wärme und Licht zu umgeben. Seine Berührungen vertreiben Schmerz. Die Luft um ihn scheint auch reiner und in ihr liegt ein Duft nach frischem Wasser.

Kemuel ist in Madara bekannt und arbeitet in der Akademie der Tausend Künste. Im Alltag trägt Kemuel fast ausschließlich feine, weiße Gelehrtentappert. Um seinen Hals hängt ständig ein heiliges Medaillon des Erbauers. Ein ständiger Begleiter ist auch ein fein gearbeitetes Buch, gebunden in weißes Leder. Am Einband prangen die Insignien der Akademie der Tausend Künste. Meist ruht es in Kemuels Hand, die es sanft umschmeichelt. In seltenen Fällen, wenn er wirklich beide Hände braucht, hängt es an seiner Seite an einem Hüftgurt. Auch hier vergehen nur wenige Momente, in denen er es nicht sanft berührt.

Sollte es eine seiner Aufgaben verlangen, dass er Gefahren ausgesetzt ist, trägt er einen Schuppenpanzer und ein Schild. Beides verziert mit dem Wappen der Fristein, dem tessarischen Adelshaus dem er entstammt. Auffälliges Wappentier ist der weiße Kakadu mit goldenen Kopfgefieder. Ein passendes Tier, wenn man die Erscheinung von Kemuel in Betracht zieht. So ist es auch, dass ihn ein besonders beeindruckender Kakadu folgt und wie eine Erweiterung seines Selbst zu sein scheint.

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