Nesni

Ein metallisches Klappern und Rasseln begleitet den sonst so stillen Gnom, wenn er durch die Straßen Madaras schlendert – ein schmuckes Paar stählerner Handschellen baumelt an seiner Hüfte. Abgesehen davon scheint Nesni von Gilderuk aber darauf Acht zu geben, nicht allzu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Seine Schritte sind vorsichtig und dennoch flott, seine rötliche Haupt- und Gesichtsbehaarung stets mit irgendeiner Substanz mattiert und auch die mausgraue Kleidung soll Aufmerksamkeit von ihm ablenken. Im Gierigen Greifen vermeidet er das Getöse und wenn man ihn am Markt einkaufen sieht, ist er wohl der einzige, der nicht um den Preis feilscht. Auch beim Abendessen im Speisesaal könnte man ihn fern abseits der restlichen Hungrigen leicht übersehen – ein Umstand, dessen er sich durchaus bewusst ist und den er durchaus bewusst gewählt hat. Lediglich die sechseckige Brosche an der Brust ist es ihm scheinbar ebenfalls wert, Blicke auf sich zu ziehen: der dunkelorange Stein, der in eine anthrazitfarbene Fassung eingearbeitet ist, scheint zu lodern und glimmen wie ein Stück Kohle, wenn nur das Licht im richtigen Winkel darauf fällt. Dies jedoch ist ein überaus seltener Anblick. Auf den Straßen von Madara wird man den sonst so unauffälligen Gnom für gewöhnlich immer zuerst hören, bevor man ihn sieht. Rscht rscht. Rscht rscht.

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